Geplante Speicherförderung verschiebt sich
Der Start der vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) geplanten Förderung von Solarstromspeichern verschiebt sich.
Wie eine Referentin des Ministeriums im Rahmen des »German PV Market Briefing« von EUPD Research in Frankfurt einräumte, kann der bislang für den 1. Mai angesetzte Förderungsbeginn vermutlich nicht eingehalten werden. Grund ist demnach die unsichere Finanzierung der Maßnahme, für die Bundesumweltminister Peter Altmaier öffentlich 50 Millionen Euro versprochen hatte. Schuld ist einem Bericht der »tageszeitung« zufolge der massive Preisverfall von Kohlendioxid-Zertifikaten. Die Erlöse aus dem Emissionshandel fließen in den Energie- und Klimafond (EKF), aus dessen Mitteln auch das Speicherprogramm finanziert werden soll. Statt etwa zwei Milliarden Euro habe die Bundesregierung im vergangenen Jahr lediglich Einnahmen in Höhe von rund einer Milliarde Euro verbucht.



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